2007 - 20 Jahre Fritz Mühlenbäckerei Hier kommen Sie zurück zur StartSeite
Sie befinden sich hier:   Startseite   >  Infothek   >  Bio-Bäckerwissen von A - Z   >  H
Startseite
Unsere Brote
GottschallerBrote
Semmeln/Brez'n
Herzhaftes
Süßes
Torten
Glutenfreies
Saison
 
  H  
  Hafer  
  Hanf  
  Hefe  
  Hirse  
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 
  Hafer (Avena sativa)  
  Anbau  
  Hafer gehört wie die Hirse zu den Rispengräsern. Er ist wie Dinkel und Einkorn ein Spelzgetreide. Ein dünnes Häutchen, der so genannte Spelz, umhüllt das Korn. Der Spelz des Hafers ist ungenießbar und muss deshalb entfernt werden. Stellt das zusätzliche Entspelzen einerseits einen zusätzlichen Arbeitsschritt dar, so schützt der Spelz das Korn andererseits vor schädlichen äußeren Einflüssen. Hafer wird hauptsächlich in den feucht-kühl gemäßigten Breiten Europas und Nordamerikas, sowie in Australien und Neuseeland angebaut. Hafer, das Kraftfutter für Ross und Reiter! Der Großteil der Haferente wird an Pferde- und Geflügel verfüttert. Nur etwa 2 % der Ernte Deutschlands wird für die menschliche Ernährung genutzt.
  nach oben    < zurück  
 
  Verwendung  
  Hafer kann in Form von Haferflocken, Grütze, Mehl und Speisekleie als Müsli, als Breigrundlage oder auch zur Herstellung von Backwaren oder Bratlingen verwendet werden. Im Zusammenhang mit Hafer ist Porridge bekannt. Porridge ist ein Haferschleim auf der Basis von Haferflocken, der ursprünglich aus Schottland stammt und heute in ganz Großbritannien vor allem als Frühstück gegessen wird.
  nach oben    < zurück  
 
  Hafer in der Ernährung  
  Hafer versorgt uns im Vergleich zu anderen Getreidearten mit sehr hohen Mengen an besonders hochwertigem Eiweiß. In Hafer sind in erster Linie gesunde ungesättigte Fette enthalten, vor allem die für den menschlichen Organismus essentielle Linolsäure. Auch das fettlösliche Vitamin E, das als Antioxidans aggressive freie Radikale in unserem Körper einfangen kann, ist in Hafer reichlich vorhanden. Bei den wasserlöslichen Vitaminen fällt besonders der hohe Vitamin B1-Gehalt auf. Vitamin B1 ist für den Abbau von Kohlenhydraten nötig und aus diesem Grund besonders für körperlich aktive Menschen wichtig. Diese können auch von den hohen Mengen an Calcium, Eisen, Magnesium und Mangan im Hafer profitieren. Neben hochwertigem Fett, Eiweiß und vielen Vitaminen bietet Hafer nach neuesten Erkenntnissen noch mehr. Er enthält das Polysacharid Beta-Glucan. Neueste wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass dieser lösliche Ballaststoff einen positiven Effekt auf das Immunsystem haben und zudem den Cholesterinspiegel regulieren kann. In der Pflanzenheilkunde wird Hafer bei Magen- und Darmkrankheiten angewendet, da er bei Erhitzung Schleim ausbildet, der wohltuend auf die Schleimhäute des Verdauungstraktes wirkt.
Alles in allem ist Hafer wirklich ein belebendes Kraftfutter für Ross und Reiter, Tier und Mensch!
  nach oben    < zurück  
 
  Hanf (Cannabis sativa)  
  Anbau und Verwendung  
  Hanf ist eine Ur-Kulturpflanze, die bereits 3000 v. Chr. in China kultiviert wurde. Die Inder bauten ihn ab 900 v. Chr. an. Erst 500 v. Chr. lernten ihn die Griechen kennen und gaben ihn unter dem Namen „Cannabis“ an die Römer weiter. Im Mittelalter war die Hanfpflanze sehr beliebt und weit verbreitet, da sie den Menschen bis heute mit Rohstoffen aller Art versorgt. Aus den groben und feinen Fasern des Hanf-Stängels werden Textilien wie Seile, Segeltücher oder auch Kleidung hergestellt. Die Hanfsamen und ihr hochwertiges Hanföl finden in der Ernährung und seit kurzem auch in der Natur-Kosmetik viele Anhänger.
  nach oben    < zurück  
 
  Hanf als Droge  
  Aus der Hanfpflanze können die Rauschmittel Marihuana und Haschisch gewonnen werden, die geraucht, gekaut oder verbacken eine halluzinogene Wirkung entfalten. Die Rauschmittel werden umgangssprachlich mit dem lateinischen Namen der Hanfpflanze „Cannabis“ bezeichnet. Während Haschisch aus dem Harz der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird (gepresstes Harz), besteht Marihuana aus den getrockneten Blättern, Stängeln und Blüten der Pflanze (getrocknetes Kraut). Der psychoaktive Bestandteil der Hanfpflanze ist THC – Tetrahydrocannabinol. Wir verwenden eine Hanfsorte, die kein THC enthält und daher keine berauschende Wirkung hat!!!
  nach oben    < zurück  
 
  Speise-Hanfsamen … haben keine berauschende Wirkung!  
  Speise-Hanfsamen sind spezielle Züchtungen, enthalten keinerlei berauschenden Stoffe und haben daher keine berauschende Wirkung! Botanisch korrekt sind sie die Früchte der Hanfpflanze. Ungeschälte Samen eignen sich zum Kochen, Backen oder Ankeimen. Geschälte Hanfsamen verfeinern Müsli, Brot, Gebäck und entwickeln angeröstet ein nussiges Aroma, das gut zu Salaten und Gemüse passt. Das Hanf-Angebot reicht mittlerweile von Hanf-Nudeln, Hanf-Mehlprodukten, Hanf-Müsli über Hanf-Schokolade und Knabber-Hanf bis hin zu Hanf-Tee.
  nach oben    < zurück  
 
  Hanf in der Ernährung  
  Bereits die Bauern im Mittelalter wussten um die gesundheitlichen Vorteile der Ernährung mit Hanf. Hanfsamen zeichnen sich durch hochwertiges Eiweiß aus, da alle essentiellen Aminosäuren vertreten sind. Speisehanf ist aber vor allem für sein hochwertiges Öl bekannt. Knapp 90 % der Fettsäuren im Hanföl sind ungesättigt. Das Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6- Fettsäuren ist optimal. Als besonders wertvolle Komponente enthält Hanföl die dreifach ungesättigte Gamma-Linolensäure, die zum Beispiel auch im Nachtkerzenöl vorkommt. Diese Fettsäure hat sich speziell in der Behandlung von Krankheiten wie Arteriosklerose und bei Allergien und Hautkrankheiten wie Neurodermitis bewährt. Neben hochwertigem Eiweiß und pflanzlichen Fetten versorgen uns Hanfsamen mit dem Antioxidans Beta-Carotin, das die Fähigkeit besitzt, freie Radikale in unserem Körper einzufangen. Körperlich aktive Menschen profitieren zudem vom hohen Gehalt der Vitamine B1 und B2. Hanfsamen enthalten kein Gluten und sind daher eine wertvolle Alternative für Menschen mit Zöliakie. Aufgrund all seiner ernährungsphysiologischen Eigenschaften ist Hanf für alle Menschen geeignet, die sich gesundheitsbewußt ernähren wollen. Besonders Allergiker und Sportler können die Vorteile von Hanf voll auskosten!
  nach oben    < zurück  
 
 
  Hefe  
  Definition und Wirkungsweise  
  Hefen sind Mikroorganismen, die als Teiglockerungsmittel zum Backen verwendet werden können. Hefen haben die Fähigkeit, Zucker abzubauen. Dabei bilden sie Alkohol (Ethanol) und das Gärgas Kohlendioxid (CO2). Der Alkohol verdampft während des Backvorgangs. Das gebildete Kohlendioxid ist für die Entstehung eines luftigen Brotes verantwortlich. Hefen enthalten sehr viele B-Vitamine.
Wir verwenden Bio-Hefe.
  nach oben    < zurück  
 
  Vergleich von konventioneller und Bio-Hefe
   
    Konventionelle Hefe Bio-Hefe
  Arbeitsschritte  
  Nähr-Medium Melasse (vorwiegend) Bio-Weizen und Weizenkeime  
  +  
  Hilfs- und Wuchsstoffe Ammoniak, Schwefelsäure, Phosphate Enzyme, Bierhefe  
  = Vergärung zum Zwischenprodukt  
  +  
  Entschäumer synthetisch Bio-Sonnenblumenöl  
  +  
  Waschen zweimal entfällt  
  +  
  Abwasser schwer abbaubar Rohstoff für weitere Produkte
     
  = Endprodukt Frischhefe Bio-Frischhefe  
   
  nach oben    < zurück  
 
  Hirse  
  Anbau und Verwendung  
  Der Begriff Hirse bezeichnet eine Reihe von Getreidearten, die botanisch gesehen alle zur Familie der Süßgräser gehören. Die Hirse stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum und galt bei den Chinesen als eine der fünf heiligen Pflanzen (neben Reis, Soja, Gerste und Weizen). Auch der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras empfahl die Hirse zur Stärkung der Gesundheit.
Bei uns ist mit Hirse meist die deutsche Hirse oder Rispenhirse (Panicum miliaceum) gemeint, eine ungefähr 1 m hohe Pflanze, die breite Blätter und herabhängende Rispen trägt. In den Rispen sind kleine gelbliche Körner enthalten, deren ungenießbarer Spelz (Schale) vor dem Verzehr entfernt werden muss. Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit wird die Rispenhirse heute vor allem in Russland und Asien, aber auch im Mittelmeerraum angebaut und gehört in China und Nordafrika zu den Grundnahrungsmitteln. Im Gegensatz dazu wurde sie in Europa durch ertragreichere Sorten wie die Kartoffel verdrängt. Bei uns wird die Hirse als äußerst wertvolles, vielseitig einsetzbares Lebensmittel in der Vollwerternährung geschätzt. Sie kann zum Beispiel als ganzes Korn als Beilage oder in süßen und herzhaften Aufläufen genossen werden, als Hirsotto oder als Basis für Bratlinge. Auch als Mehl in Backwaren oder geflockt im Müsli ist Hirse schmackhaft.
Eine Wildform der Hirse ist die Braunhirse. Da ihre äußere Schale, ihr Spelz, im Gegensatz zu vielen anderen Hirsearten genießbar ist, versorgt sie uns mit besonders vielen Mineralstoffen. Braunhirse kann gemahlen als Mehl oder als Keimling genossen werden.
  nach oben    < zurück  
 
  Ernährungsphysiologische Vorzüge  
  Hirse ist ein sehr wertvolles Lebensmittel. Sie gilt nach Hafer als ernährungsphysiologisch hochwertigstes Getreide.
Hirse versorgt uns optimal mit
 
  - einem hohen Anteil an Kohlehydraten (Stärke)
- vielen Mineralstoffen, vor allem mit Magnesium, Eisen und dem Schönmacher
  Kieselsäure für gesunde Haare, Haut und Nägel
- einem hohen Gehalt an dem sekundären Pflanzenstoff Beta-Carotin, das
  antioxidativ wirkt und unseren Körper in der Abwehr freier Radikale unterstützt
- gesunden pflanzlichen Fetten
  Ihre ernährungsphysiologische Zusammensetzung macht Hirse zum perfekten Lebensmittel für Sportler und alle, die sich gesund ernähren und dabei genießen möchten!
Da Hirse kein Gluten enthält, ist sie für Menschen mit der Autoimmunerkrankung Zöliakie eine sehr interessante Bereicherung der Ernährung.
  nach oben    < zurück  
 
Verkauf / Läden
Aktionen
Bistro
Wir über uns
Allergie & Co
Infothek - neue Backwaren - Tipps vom Fritz - FAQ's - Bio-Bäckerwissen A-Z - Broschüren
Rohstoffe / Lieferanten
Öko-Kontrollstelle
Ökologie
Projekte / Vereine
Öffentlichkeitsarbeit
Service
Kontakt
Presse
...fürs Leben gern
Fritz Mühlenbäckerei GmbH, Münchener Straße 28, 85653 Aying
gst             
© copyright 2010