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| BIO-BÄCKERWISSEN VON A BIS Z |
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Einkorn (Triticum monococcum) |
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EG Bio-Siegel |
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Einkorn (Triticum monococcum) |
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Allgemeines |
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Einkorn gehört zu den ältesten uns bekanten Getreidesorten. Der Name Einkorn stammt aus einem botanischen Vergleich: Eine trockene Einkorn-Ähre kann leicht in ihre einzelnen Spindelglieder zerfallen. In jedem Spindelglied findet man genau ein Korn, das aus einer Blüte hervorgegangen ist. Im Gegensatz dazu hat die Getreidesorte Emmer in jedem Spindelglied zwei Körner und wird daher auch Zweikorn genannt. Die filigrane Gestalt des Sprosses macht Einkorn zum „Feinsten“ unter unseren Getreiden. Der Ursprung von Einkorn reicht bis 7000 v. Chr. ins Gebiet zwischen Euphrat und Tigris zurück. Bereits mit Beginn der Ackerbaukultur scheint Einkorn mengenmäßig im Vergleich zu Emmer und Gerste eine geringere Rolle gespielt zu haben. Er wurde meist als Breigrundlage genutzt. Zur europäischen Landwirtschaft hat Einkorn eine besondere Beziehung. In den Anfängen der biologisch-dynamischen Anbauweise und auf der Suche nach möglichst ursprünglichem Getreide machte Rudolf Steiner auf Einkorn aufmerksam. Doch erst seit ein paar Jahren beginnen die Anbauflächen wieder langsam zu steigen und das Urkorn scheint wieder entdeckt zu werden.
Einkorn ist, wie auch Dinkel und Hafer, ein Spelzgetreide. Der Spelz, ein trockenes Häutchen, welches das Getreidekorn umhüllt, muss bei der Getreideernte zusätzlich entfernt werden (heute gibt es auch so genannte spelzenfreidreschende Einkorn-Formen). Dieser zusätzliche Arbeitsaufwand, die geringen Erntemengen und ein durch die kleinen Körner erhöhter Kornbruch lassen den Preis für Einkorn verglichen mit Dinkel um 70 % steigen. Damit liegt er ungefähr 100 % über dem Rohpreis für Weizen. |
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| Zeitungsartikel zu Einkorn: Brot mit positiven Nebenwirkungen |
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Einkorn in der Ernährung |
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Einkorn ist ernährungsphysiologisch äußerst wertvoll, da er einen hohen Anteil an Eiweiß mit essentiellen Aminosäuren, gesunde pflanzliche Fette und leicht-verdauliche Kohlenhydrate enthält. Die leicht gelbliche Färbung von Einkornmehl deutet auf den hohen Anteil des sekundären Pflanzenstoffes Beta-Karotin hin. Beta-Carotin fungiert als Pro-Vitamin A und als Antioxidans. Die antioxidative Funktion beruht auf der Fähigkeit, entstehende Radikale im menschlichen Organismus einzufangen und so die Zellen vor Schädigung schützen. Die aggressiven Radikale können durch UV-Licht, Umweltgifte oder auch Stress im Körper entstehen. Einkorn hat einen vollen, süßlich-nussartigen Geschmack. Sein helles, feines Mehl mit geringem Kleie- und hohem Kleberanteil eignet sich neben Brot besonders für Feingebäck oder Gries. Einkorn kann bei Verdauungsbeschwerden sehr heilsam wirken und Schutz und Stärke verleihen. |
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Unser Einkorn |
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Unser Freund und Bio-Bauer Josef Hofbauer aus Niederbayern (Biokreis Ostbayern) beliefert uns mit dem feinen Einkorn (Spelz-Einkorn).
Hier stellen wir Ihnen alle unsere Getreide-Lieferanten vor:
Unsere Bio-Bauern |
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EG-Bio-Siegel |
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Einführung und Grundsätze |
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Das EG-Bio-Siegel wurde 1991 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingeführt. Hersteller und Erzeuger, welche die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung Nr. 2092/91 einhalten und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, sind berechtigt, ihre Ware mit dem Bio-Siegel zu kennzeichnen.
Die EG-Öko-Verordnung regelt die Anforderungen an Anbau und Verarbeitung der Lebensmittel. Biolandbau bedeutet, im Einklang mit der Natur, mit Verzicht auf Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel hochwertige Rohstoffe anzubauen. Für die Verarbeitung gelten bestimmte Richtlinien, wie zum Beispiel das Verbot des Einsatzes bestimmter Zusatzstoffe. Die genauen Anforderungen der EG-Öko-Verordnung finden Sie im Anschluss an diesen Artikel über den angegebenen Link. |
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Kontrollen |
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Die vorgeschriebenen Kontrollen werden von anerkannten staatlich kontrollierten Kontrollstellen durchgeführt. Dabei wird die Erzeugung und jede einzelne Verarbeitungsstufe bis hin zur Verpackung streng überprüft. Jeder Hersteller/Erzeuger, der mit dem EG-Bio-Siegel wirbt, hat eine bestimmte Öko-Kontrollstelle/-nummer.
Die Öko-Kontrollnummer der Fritz Mühlenbäckerei ist „DE-006-Öko-Kontrollstelle“.
Dabei steht
- DE für Deutschland - das bedeutet, dass die zugehörige Kontrollstelle in Deutschland zugelassen ist, und
- 006 - ist die Kennziffer der jeweiligen Kontrollstelle.
Anhand dieser Kontrollnummer kann also jederzeit die zuständige Kontrollstelle ermittelt und zurückverfolgt werden, woher die Zutaten stammen.
Unsere Kontrollstelle (006) ist die ABCert-GmbH aus Esslingen. |
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Ist wo „Bio“ steht auch „Bio“ drin? |
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Die Begriffe „Bio“ und „Öko“ sind rechtlich geschützt und damit auch „biologisch“, „ökologisch“, „aus kontrolliert biologischem Anbau“ oder auch „aus kontrolliert ökologischem Anbau“. Wo „Bio“ etc. also drauf steht, muss also auch Bio drin sein! Irreführende Bezeichnungen sind zum Beispiel „aus kontrolliertem Anbau“ oder „aus Vertragsanbau“. Diese Kennzeichnungen weisen keine Bio-Produkte aus!
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| Bioland-Siegel |
| Unser Backwaren tragen das EG-Bio-Siegel und zusätzlich das strengere Bioland-Siegel. |
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Mehr zu Fritz & Bio
Mehr zum EG-Bio-Siegel erfahren Sie unter www.bio-siegel.d
Mehr zu Bioland
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